Erfatal-Museum Hardheim
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Erfatal-Museum Hardheim

Vorbildliches Heimatmuseum 1994 und 1998

Die Ausstellungen 2000

   
  
 
  
  
  

 ML 1050
Das 11. Jahrhundert wurde in der
Ausstellung "ML - anno 1050"
nicht zuletzt mit zeitgenössischen
Abbildungen wie dieser -
aus dem Sakramentar des
Klosters Petershausen -
veranschaulicht.

(UB Heidelberg, Cod. Sal. IX b fol. 40 v)

Das Gemeindejubiläum
 
Im Jahr 2000 feierte die Gemeinde Hardheim ein doppeltes Jubiläum: vor 950 Jahren wurde Hardheim zum ersten Mal schriftlich erwähnt, und im Jahr 1975 entstand mit dem Ende der Kommunalreform die Gemeinde in der heutigen Form.
 
Aus diesem Anlaß zeigte das Erfatal-Museum von 18. März bis 15. Oktober 2000 die Ausstellung
 
"ML - anno 1050. Hardheim vor (fast) 1000 Jahren"
 
ML – diese beiden Buchstaben standen als Motto über einer Ausstellung des Erfatal-Museums Hardheim. Buchstaben? Die Assoziation zu Mona Lisa oder Millenium führt in die Irre. M und L stehen als römische Ziffern für die Zahl 1050 – zur Zeit der ersten Erwähnung von Hardheim vor 950 Jahren die gebräuchliche Art, Jahreszahlen wiederzugeben.
 
Die Ausstellung führte auf vielfältige Art die Besucher zurück zum Beginn des zweiten Jahrtausends nach Christus – neben Modellen, PC-Animationen und AV-Medien standen v.a. zeitgenössische Bilder im Vordergrund; Themen wie Besiedlung, Dorf und Bauern, Burg und Adel, Kirche und Politik im Zeitalter der Salier zeichnen ein buntes Kaleidoskop des Lebens um 1050, als Hardheim zum ersten Mal in das Licht der Geschichte trat.
 
Trotz aller wissenschaftlichen Sorgfalt, die das Team um Museumsleiter Peter Wanner walten ließ, zeigte man Mut zur Anschaulichkeit auch dort, wo nur wenige historische Fakten vorlagen. Dies galt etwa für eine 3-D-Animation, in der das Dorf Hardheim im 11. Jahrhundert (und zum Vergleich auch im 16. und im 20. Jahrhundert)  virtuell "begehbar" wurde (dieses Projekt wurde in Zusammenarbeit mit Magic Maps realisiert).
  
Einige der technischen und ausstellungsdidaktischen Lösungen waren erstmals zu sehen; sie wurden in Zusammenarbeit mit verschiedenen Firmen und Ausstellungsgestaltern entwickelt – vor allem die neuartige "Lesemaschine", mit der die Besucher die Handschrift, der Hardheim seine erste Erwähnung verdankt, selbst erkunden konnten.
  

       Der Festvortrag

Stationen

      

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