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Hardheim liegt an der Grenze zwischen Muschelkalk und Buntsandstein; im Oberen Buntsandstein wurden auf der Gemarkung die Fährten mehrerer Archosaurier-Arten gefunden, die heute im Erfatal-Museum gezeigt werden.

Hardheim im Lauf der Jahrhunderte

Die Gemeinde Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis) ist eine Mittelpunktgemeinde im Erfatal. In der Gemeinde mit den Ortsteilen Bretzingen, Dornberg, Erfeld, Gerichtstetten, Rüdental, Rütschdorf, Schweinberg und Vollmersdorf wohnen heute auf 87 qkm rund 8.000 Einwohner.

Der Ortskern liegt im Schnittpunkt verschiedener Hauptverkehrsstraßen. Die Bundesstraße 27 führt von Mosbach kommend weiter in Richtung Tauberbischofsheim und Würzburg. Die Landesstraße in Richtung Miltenberg sorgt für eine gute Anbindung an den Aschaffenburger und Frankfurter Raum. Die Stadt Wertheim, mit einer nahegelegenen Anschlußstelle an die Autobahn 3 Frankfurt–Würzburg, ist über eine Landesstraße zu erreichen. In den letzten Jahren wurde die Landesstraße 514 als Autobahnzubringer zu den Anschlußstellen Ahorn oder Berolzheim der Autobahn 81 Heilbronn–Würzburg ausgebaut.

Der mit viel Wald gesegnete Luftkurort Hardheim hat eine Höhenlage von 206 bis über 400 m ü. NN. und liegt an der Erfa (Erf im Volksmund), einem Fluß des Baulandes. Der Flußname ist auf das althochdeutsche Wort "erpf = braun" zurückzuführen.

Der Ursprung der Erfa liegt in Buch am Ahorn; sie durchfließt Gerichtstetten, Erfeld, Bretzingen und Hardheim; nach Breitenau geht sie dann ins bayerische Staatsgebiet über. Das Erfatal, von Süden nach Norden verlaufend, ist ein anmutiges Tal, voll Liebreiz und nach Breitenau wildromantisch.

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