Erfatal-Museum Hardheim
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Jüdisches Leben in Hardheim

13. April - 8. Juni 1997

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Eröffnung der Ausstellung durch Ignaz Bubis

Das Erfatal-Museum in Hardheim zeigte 1997 eine Ausstellung über Geschichte und Kultur der früheren jüdischen Gemeinde in Hardheim, die 1318 erstmals erwähnt wurde.

Anlaß für die Ausstellung war der 100. Geburtstag des in Hardheim geborenen jüdischen Lehrers Willi Wertheimer, der 1938 in die USA emigrierte und von dort aus vor allem an verschiedenen Aufforstungsprojekten in Palästina mitwirkte; seine autobiografischen Aufzeichnungen über seine Jugend in Hardheim tragen deshalb den Titel "Der Förster von Brooklyn".
     
Themen der Ausstellung:
Das Leben von Willi Wertheimer Willi Wertheimer – ein Hordemer Jude
Zwischen den Welten
Die Anfänge der Geschichte Im Mittelalter
Zwischen Mittelalter und Neuzeit
Im Fürstbistum Würzburg
An der Wende – der Beginn der Blütezeit
Religiöses Leben in Hardheim Das religiöse Leben
Das rituelle Bad
Sabbatbräuche
Brit Mila und Bar Mizwa
Der jüdische Friedhof in Hardheim
Auf dem jüdischen Friedhof
Bestattungsbräuche
Jüdischer Alltag in Hardheim Die Entwicklung der Gemeinde
Berufe
Spurensuche
Häuser und Gebäude
Vom koscheren Essen
Jüdische Familien
Die Familie Eschelbacher
Blütezeit im 19. Jahrhundert Die Verfassung der Gemeinde
Der Leiter der Gemeinde – Lehrer, Schächter und Rabbiner
Hardheim um die Jahrhundertwende
Die jüdische Gemeinde um die Jahrhundertwende
Am Anfang des 20. Jahrhunderts Der Erste Weltkrieg
Soldatenpost
In den zwanziger Jahren
Das Ende der Gemeinde Das nationalsozialistische Programm
Die ersten Jahre des nationalsozialistischen Terrors
Die Nürnberger Gesetze
1935 – 1940
Die "Reichskristallnacht" – eine Mauer des Schweigens
Emigration
Deportation nach Gurs
Enteignungen
Die Schicksale der Hardheimer Juden 1933–1945  
In der Nachkriegszeit Wiedergutmachung
Der "Förster von Brooklyn"
Streben nach Versöhnung – Willi Wertheimer und Hardheim

  

(Gesamttext: ca. 265 KB)

Anfragen und Informationen zum Thema Jüdische Gemeinde bitte direkt an Herrn Gerhard Wanitschek


Konzeption und Durchführung: Peter Wanner M.A.

Unter Mitarbeit von Peter Biller, Gisela Bundschuh, Ingrid Eirich-Schaab, Erich Erbacher, Gudrun Käflein, Susanne Lachenicht, Renate Pietschmann und Gerhard Wanitschek

Dank schulden wir allen, die uns durch Leihgaben oder in anderer Form unterstützt haben, besonders der Gedenkstätte ehemalige Synagoge Sennfeld, dem Landesdenkmalamt Baden-Württemberg in Stuttgart, dem Staatlichen Vermessungsamt Buchen und Architekt Wolfram Becker, Buchen.

Die Ausstellung wurde unterstützt von folgenden Hardheimer Firmen:

Apotheke an der Post / Marianne und Hans-Georg Sitterberg · Adolf & Albrecht Eirich, Maschinenfabrik · Autohaus Gärtner GmbH · Autohaus Günther GmbH · Bermayer Planung GmbH · Bäckerei-Konditorei Dietz · Dörr GmbH, Heizung und Sanitär · Elektro-Hallbaur · Erfapark Apotheke / Bernhard Goldstein · Fotoatelier Horst Bernhard · Wolfgang Gärtner, Türenstudio · Hein GmbH, Internationale Transporte · Albrecht Herbst / Gipser- und Malergeschäft · Helmut Link GmbH · Herbert Maring GmbH · Maschinenfabrik Gustav Eirich · Raimund Müller, Steinemühle · Reum AG, Metall- und Kunststoffwerk · Sozietät Dr. Mühling - Winkler · Sparkasse Tauber-Franken / Filiale Hardheim · Stahl- und Metallbau Schölch GmbH · Volksbank Walldürn / Niederlassung Hardheim


© 1998-2001 Peter Wanner M.A.